Deutscher Krimipreis 2014

Der Deutsche Krimipreis 2014 für den besten Krimi des vergangenen Jahres geht an den Münchener Autor Friedrich Ani. Er erhält die Auszeichnung für seinen Roman „M“ (Droemer). Die Jury des ältesten deutschen Kritikerpreises im Krimigenre hob besonders die „markante atmosphärische Verdichtung, die doch jedes Klischee vermeidet“ in Anis Werk hervor. Der 1959 geborene Friedrich Ani wurde bereits mehrere Male für Romane um seinen Ermittler Tabor Süden mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet.
Der zweite Platz des Preises geht ebenfalls nach München – an den Autor
Robert Hültner für seinen Roman „Am Ende des Tages“ aus seiner Serie um die Fälle seines Ermittler Kajetan, die in Bayern um die 30er-Jahre
angesiedelt sind, Platz drei des Preises geht an den Berliner Autor
Matthias Wittekindt für seinen Krimi „Marmormänner“ (Edition Nautilus).
In der Kategorie „International“ wurden von der Jury aus Krimikritikern,
Literaturwissenschaftlern und Krimibuchhändlern die in der Schweiz
lebende Brasilianerin Patricia Melo („Leichendieb), der britische Autor
John le Carré („Empfindliche Wahrheit“) und der US-Amerikaner Jerome
Charyn („Unter dem Auge Gottes“) ausgezeichnet.
Der Deutsche Krimipreis ist nicht dotiert, eine öffentliche
Preisverleihung findet nicht statt.

Quelle:www.deutscher-krimipreis.de